Volker Bracht D.O.M.™

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Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) 2017-09-06T11:35:04+00:00

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)

Mit diesem Begriff werden in der Zahnmedizin und der Osteopathie Störungen in der Funktion der Zähne, Kiefergelenke, Kaumuskulatur und angrenzenden Muskeln und Sehnen bezeichnet. Frei übersetzt bedeutet er „Schädel-Unterkiefer-Fehlfunktion“

Cranium = Schädel
Mandibula = Unterkiefer
Dysfunktion = Fehlfunktion

CMD-Behandlung: Die Behandlung von Zahn- und Kieferfehlstellungen, Kiefergelenks- und Kaumuskelerkrankungen und möglicher stressbedingter Hintergründe für das Zähneknirschen und Pressen.

Zähneknirschen und seine gesundheitlichen Folgen

Warum häufige Kopfschmerzen, Nackenverspannungen und Bandscheibenprobleme von den Zähnen kommen können

Etwa ein Drittel aller Menschen hat Kiefergelenksprobleme oder ernsthafte Zahnschäden, die vom Zähneknirschen oder Pressen kommen. Die Folgen äußern sich nicht nur im Mund (z.B. in Form kälteempfindlicher Zähne), sie können auch zu Kopfschmerzen, Ohrengeräuschen, Verspannungen der Nackenmuskulatur und zu Bandscheibenproblemen führen. Die Betroffenen wandern oft von Arzt zu Arzt, ohne dass ihnen wirklich geholfen werden kann. Dabei kann der Osteopath in vielen Fällen durch relativ einfache Maßnahmen die Beschwerden lindern. Wie ist das möglich?

Kennen Sie das?

Sie wachen morgens auf und fühlen sich wie gerädert. Sie haben Kopfschmerzen, Ihr Nacken ist verspannt und Ihre Schläfen tun weh. Um Ihren Kiefer in Gang zu bringen, müssen Sie erst einmal Ihre Wangen massieren und wenn Sie den Mund weit öffnen, knackt es in den Kiefergelenken. Vielleicht fühlen sich auch Ihre Ohren taub an. Das alles deutet darauf hin, dass Sie nachts mit Ihren Zähnen knirschen oder pressen! Woher kommt das? Was für Folgen kann das haben? Und was kann man dagegen tun? Wenn Ihnen die oben beschriebenen Symptome bekannt vorkommen, sollten Sie das Folgende lesen. Es geht nämlich meistens um mehr als „nur“ um Ihre Zähne.

Die ersten Zeichen

Zähneknirschen und Zähnepressen äußern sich zuerst an den Zähnen selbst:

  • Einzelne Zähne haben sog. Schliffflächen: Das sind abgenutzte Stellen, die wie „Diamantschliff“ aussehen.
  • Die Spitzen der Eckzähne können abgeflacht sein.
  • Die Schneidekanten der Vorderzähne sind teilweise ausgebrochen oder erscheinen durchsichtig wie Glas.
  • Das Zahnfleisch geht an vielen Zähnen zurück und die Zahnhälse sind empfindlich gegen Kälte, Wärme, Süßes, Saures oder auch beim Zähneputzen.

Zunge

Manche Patienten pressen Ihre Zunge gegen die Zähne. Wenn sie in den Spiegel schauen, können sie die Eindrücke ihrer Zähne in der Zunge sehen. Manchmal spüren sie ein Brennen oder Kribbeln in der Zunge oder sie fühlt sich taub und wund an.

Kiefergelenk

Die unnatürliche Belastung durch Knirschen und Pressen führt über kurz oder lang auch zu.

Folgen in den Kiefergelenken:

  • Eines oder beide Kiefergelenke knacken bei Mundbewegungen.
  • Es können Reibegeräusche in den Kiefergelenken auftreten.
  • Die Mundöffnung ist eingeschränkt.
  • Nach einer weiten Öffnung lässt sich der Mund nicht mehr schließen.

Kaumuskulatur

Die Kaumuskulatur übersäuert durch die unnatürlich lange und starke Belastung beim Pressen und Knirschen. Sie schmerzt wie bei einem „Muskelkater“. Durch das anhaltende nächtliche „Training“ verdicken sich die Kaumuskeln. Dadurch wirken die Kieferwinkel sehr markant und im Extremfall wie „Hamsterbacken“. Das Problem ist: Da die Kaumuskeln durch das „Training“ kräftiger werden, erhöht sich auch der Druck beim Pressen und Knirschen. So können sich die Probleme noch weiter verstärken.

Bewegungsapparat

Kaumuskulatur und die Muskeln des Halses, der Schulter, der Arme und des Rückens hängen zusammen. Störungen im Bereich der Kaumuskulatur können sich so auf diese anderen Muskeln auswirken und zu Verspannungen und Bewegungseinschränkungen führen.

Das gilt auch für das Skelett, das vom Kopf bis zu den Füßen fein austariert ist: Wenn man die Wirbelsäule von hinten betrachtet, ist sie normalerweise kerzengerade.

Bei Fehlstellungen der Kiefer kann die gesamte Statik der Wirbelsäule und des Beckens gestört sein: Die Wirbelsäule verkrümmt sich S-förmig und es kann zu Bandscheibenproblemen kommen. Das Becken kann schief stehen, was zu ungleichen Beinlängen und Haltungsschäden führen kann.