Volker Bracht D.O.M.™

Arzt für Osteopathische Medizin

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Osteopathie 2017-09-06T10:00:40+00:00

Osteopathische Behandlung

Die Osteopathie geht Schmerzen auf den Grund – im wahrsten Sinne des Wortes. Als ganzheitliche Richtung der Medizin konzentriert sie sich primär auf die Ursache von Schmerzen und Funktionsstörungen, weniger auf die Symptome. Dabei betrachtet sie den Körper in seiner Gesamtheit. Diagnose und Therapie erfolgen mit spezifischen osteopathischen Techniken, die mit den Händen ausgeführt werden.
Die bekannteste Form der Osteopathie ist die Cranio-Sacrale Osteopathie: Sie behandelt den Schädel, die Wirbelsäule, das Kreuzbein und das Nervensystem selbst.

Was ist osteopathische Medizin?

Leben ist Bewegung. Der menschliche Körper stimmt alle lebensnotwendigen Funktionen in ständiger Wechselwirkung aufeinander ab, oder anders gesagt, er funktioniert nur deshalb, weil er Bewegungen ausführen kann. Ein Großteil dieser Mobilität ist uns selten bewusst: der Blutstrom, die rhythmische Atembewegung, die wellenförmigen Bewegungen unserer Verdauungsorgane.

Wird die Bewegungsmöglichkeit einzelner Körperstrukturen (seien es Muskel, Gelenke, Bänder oder auch ein inneres Organ) eingeschränkt, beeinträchtigt dies deren normale Funktion. Die Ursachen einer eingeschränkten Beweglichkeit können unterschiedlicher Art sein. Eine Verstauchung oder Verrenkung kann zu einer Bewegungseinschränkung führen, aber auch (ausgeheilte) Entzündungen innerer Organe, Operationsnarben, stressbedingte Verspannung.

Nicht immer signalisiert der Körper eine Funktionsstörung durch Schmerzen oder andere Beschwerden. Unser Organismus reagiert auf Veränderungen oft über einen langen Zeitraum mit Anpassung und Kompensation. Die Funktionsstörung verlagert sich auf andere Körperstrukturen. Im Laufe von Monaten oder Jahren können sich auf diese Weise sogenannte Spannungsketten im Körper aufbauen.

Ist jedoch die Ausgleichsfähigkeit des Körpers erschöpft, genügt oft schon ein geringer physischer oder psychischer Einfluss, um verhältnismäßig starke Reaktionen hervorzurufen. Diese können dann an einer ganz anderen Stelle des Körpers auftreten. So können Wirbelsäulenbeschwerden durch eine eingeschränkte Beweglichkeit der Niere oder durch das Umknicken des Fußknöchels verursacht werden.

Fazit: Der Schmerz hat seine Ursache nicht immer dort, wo der Patient ihn spürt.

Die Aufgabe des osteopathischen Therapeuten ist nun, wie ein Detektiv die Puzzleteile zusammenzutragen und Beschwerden auf ihren Ursprung zurückzuverfolgen, um sie mit bestimmten Techniken zu lindern oder zu beheben.

Anwendungsbereiche der Osteopathischen Medizin

Anwendungsbereiche sind unter anderem:

Akute und chronische Schmerzen am Bewegungsapparat

Beschwerden der inneren Organe

Kopfschmerzen und Beschwerden im HNO-Bereich

Symptome bei Craniomandibulärer Dysfunktion d.h. Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen, die durch einen Fehlbiss verursacht werden.

Wie lange dauert eine Osteopathische Behandlung?

Eine osteopathische Therapiesitzung dauert in der Regel 20 bis 30 Minuten, in schwierigen Fällen auch länger. Durch eine Basisserie von 3 Behandlungen im Abstand von 2 bis 3 Wochen kann eine gute Stabilisierung des Behandlungserfolges erreicht werden.

In schwierigen Fällen wird die Basisserie auf 6 bis 8 Behandlungen erweitert. Nach Abschluss der Basisserie sollte eine erste Kontrolle des Behandlungsergebnisses nach 3 bis 4 Monaten erfolgen.

Was kostet eine osteopathische Behandlung?

Osteopathische Leistungen werden nach der Gebührenordnung für Ärzte abgerechnet. Private Krankenkassen übernehmen in der Regel die Behandlungskosten. Die Kosten für gesetzlich versicherte Patienten betragen je nach Zeitaufwand und Behandlungsmethode 15 bis 250 € pro Therapiesitzung.

Einige gesetzliche Krankenkassen erstatten teilweise die Kosten für osteopathische Leistungen. Bitte informieren Sie sich hierzu bei Ihrer Krankenkasse.